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16.04. – 31.05.2018 * Ausstellung: Toni Tripp

TT-Bilderdienst – Anton Tripps proletarische Ansichten von und zu Düsseldorf

Anton „Toni“ Tripp (* 2. August 1911 in Essen; † 2. August 1991 in Düsseldorf)

Der Düsseldorfer Fotograf Toni Tripp rückt die Licht- und Schattenseiten des „Wirtschaftswunders“ der 50–70er Jahre ins Blickfeld. Er hält Augenblicke fest, die im Alltag gern übersehen werden. Wie arbeitete, wohnte – schlicht gesagt – wie lebte man in Düsseldorf in der Zeit des Wirtschaftswunders. Die ausgestellten Fotos verdeutlichen das soziale Engagement des Fotografen. Die Kamera ist sein Werkzeug, das er professionell beherrschte. Wichtiger aber ist sein Einmischen in die sozialen politischen Verhältnisse. In diesem Sinn war Tripp nicht Beobachter. Er verstand sich als Stadtpoet und Historiker. „Grabe wo du stehst“ beeinflusste seine Sichtweise. Seine Fotos sind bedrückend, aber nicht resignativ. In einer Fotoserie hält Tripp die Lebensfreude der Kinder fest. Zugleich zeigt er jedoch auch die Schattenseite.
(UZ, September 2016)

Tripps Werdegang als Fotograf begann 1929 mit einem Studium an der Folkwangschule bei Max Burchartz in Essen, das er nach kurzer Zeit abbrach. Von 1937 bis 1940 absolvierte Tripp eine Lehre als Fotograf. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er zunächst nach Schlüchtern, wo er 1946 zum Landrat ernannt wurde. Die Ernennung wurde jedoch durch die US-Militärregierung aufgrund seiner Zugehörigkeit zur KPD nach nur zwei Tagen widerrufen.

Ab 1947 war Tripp als Fotograf tägig, wobei er hauptsächlich das Genre der Arbeiterfotografie bediente. Selbst überzeugter Kommunist, arbeitete er als Journalist und Bildredakteur für sozialistische Zeitschriften wie „Arbeiterfotografie“, „Die Liga“, „Frau und Frieden“ oder „Poeten für den Frieden“. Er dokumentierte Zechenstilllegungen, Protest- und Ostermärsche, Arbeitskämpfe sowie das Alltagsleben der Arbeiterklasse an Rhein und Ruhr. Zwischen 1951 und 1969 unterhielt er in Düsseldorf den TT-Bilderdienst, mit dem er zahlreiche Zeitungen, wie den Spiegel, sowie Nachrichten- und Presseagenturen belieferte.
(Wikipedeia)

 

18.05.2017 * Ausstellungseröffnung Tobias Wickern

Ausstellung 18.05.2017 bis 30.06.2017
Vernissage: Donnerstag, 18. Mai, 19 Uhr
Serientäter
Photos von Tobias Wickern

Tobias Wickern (*1959 in Düsseldorf) hat an der dortigen Kunstakademie Freie Graphik studiert.
Heute sieht er sich mehr als Photographiker; seit einigen Jahren hat er seinen Schwerpunkt auf die Photographie verlegt; 2015 fand die erste Ausstellung seiner Photoarbeiten statt.
Die gegenwärtige Ausstellung legt den Fokus auf Motive urbanen Lebens, erstellt meist unter unter Verwendung eines Makroobjektivs und – nicht nachbearbeitet !

Hughie P. Auley: Both Sides the Foyle

Trotz scheinbarer Normalisierung ist Derry immer noch eine zerrissene Stadt. Die jeweiligen „Murals“ (Wandbilder) bezeugen die Geschichte der Stadt in den letzten 50 Jahren. Die Stadt Derry wird vom River Foyle in einen mehrheitlich katholischen bzw. protestantischen Stadtbezirk geteilt. Heute sind beide Seiten durch die „Peace Bridge“ verbunden und die Stadtbusse zeigen als Ziel „Derry“ und „Londonderry“ an.
Mittwoch, 01.02.2017 – Mittwoch, 15.03.2017
Vernissage Freitag, 10. Februar, 19 Uhr
Ausstellung

Hughie P. Auley: Both Sides the Foyle
Murals/Wandbilder aus Derry – Fotos

Der Fotograf Hughie P. Auley ( *1965 in Barmbeg/Northern Ireland ) hat nach vielen Jahren erstmals wieder Nordirland besucht.  Seit vielen Jahren lebt er in Hamburg. Seine künstlerische Laufbahn begann er als monochromer Wandmaler im Harbuger Kral und verlegte seinen Schwerpunkt seit den neunziger Jahren auf dokumentarische Fotografie.

 

Jeronimo Arteaga-Silva * Street Photography

Calle Sol – Sonnenstraße
Eröffnungsfeier am Donnerstag, 8. September, 19 Uhr

Ausstellung vom 1. September bis 30. Oktober

Calle Sol (Sonnenstrasse) ist eine Serie über die Darstellung der Stadt und ihrer BewohnerInnen. Szenen aus dem Alltag im öffentlichen Raum (oder was Kapitalismus und Gentrifizierung noch übrig ließen).

Der Zufall ist das Leitmotiv der Bilder – unerwarteten Begegnungen oder surrealen Augenblicken von Menschen und ihrer Umgebung. Ein Versuch,  das tägliche Leben auf den Straßen unter einem neuen Licht darzustellen.