1.3.2018 * Vernissage: Hans Binn

Komische Zeichnungen zierten bereits die Schulbücher und Schulhefte des Düsseldorfer Künstlers Hans Binn, Jg. 1954, der seit 6 Jahren auf einem kleinen Hügel in der Bretagne sitzt und die allgemeine Verbretterung der Köpfe im Weltgeschehen beobachtet und zu Papier bringt.
Wir zeigen eine kleine Auswahl dieser Zeichnungen.

Donnerstag, 01. 03.2018, 19 Uhr, Eintritt frei
Vernissage
Hans Binn
Bretter, die die Welt bedeuten

Dienstag, 24.04.2018 * Achim Raven: Plappern macht Schule

Zwischenbemerkung zu Schule und Sprache

In Lehrerzimmern ebenso beliebt wie wohlfeil: Der behagliche Grusel, dass am Gymnasium so viele Kinder und Jugendliche weder richtig zu schreiben noch sich angemessen auszudrücken fähig seien. Selten kommt jemand auf den Gedanken, dass Schüler*innen so schreiben und sprechen, wie sie es an einem Ort beigebracht kriegen, wo Bescheidwissen, Selbststeuerung und Leistungsvergleich höchste Priorität haben.
Der Autor resümiert nach vierzigjähriger Tätigkeit am Gymnasium:
1. Pädagogischer Gestaltungsspielraum ist a priori bürokratisch reguliert und erschöpft sich in der kreativen Anwendung verbindlicher Umsetzungsmodalitäten.
2. Der Eigensinn und die längst vergessene docta ignorantia könnten immerhin geringfügige Gegenkräfte freisetzen. Dass es zu einem solchen Resümee des Bestecks theoretischer Kritik bedarf, steht außer Frage.

Dienstag, 24.04.2018, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Buchvorstellung
Achim Raven
Plappern macht Schule
Zwischenbemerkung zu Schule und Sprache
Moderation: Georg Noe

onomato Verlag 2017
256 S., kt., 18 €
ISBN9783944891606

22.03.2018 * Stephanie Kuhnen: Lesben raus!

Stephanie Kuhnen stellt ihren Sammelband „Lesben raus! – Für mehr lesbische Sichtbarkeit“ vor.

Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. Stattdessen dominieren schwule Männer Bild und Themen.

Donnerstag, 22.03.2018, 19.30 Uhr, Eintritt 5 €
Buchvorstellung
Stephanie Kuhnen
Lesben raus! – für mehr lesbische Sichtbarkeit
in Kooperation mit der LAG Lesben in NRW

Wenn von Homosexuellen gesprochen wird, dann werden Lesben „mitgemeint“. Wenn es um LSBTTI*-Themen geht, werden selten lesbische Expertinnen befragt. Angeblich gäbe es sie nicht, heißt die Entschuldigung. Auch scheint es, „Queer“ wird lieber zu einer alternativen Identität erhoben, als sich „Lesbe“ zu nennen. Was ist da los?
Sicher ist: Kein Mensch ist unsichtbar! Man wird unsichtbar gemacht oder entscheidet sich für Unsichtbarkeit, um Konflikte zu vermeiden.
Mehr als 20 Autor*innen beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven das Thema und gehen der Frage nach: Wo sind sie denn, die lesbischen Frauen und Transgender? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt eine erhöhte Sichtbarkeit? Was führt zur Unsichtbarkeit? Wie kann mehr Sichtbarkeit in allen Bereichen der Gesellschaft hergestellt werden?

Stephanie Kuhnen (Hg.)
Lesben raus!
Querverlag 2017
ISBN 9783896562579
260 S., kt., 16,90  €

Die Instrumente * musikalische Vorträge

Musikveranstaltungen
in Kooperation mit Lama Musik e.V.
Eintritt 10 €, VVK 7 €, im Dreierpack 18 €
jeweils samstags um 17 Uhr
Samstag, 03.02.2018
Inaki Ochoa Moreno: Die Gitarre
Samstag, 03. 03.2018
Zuzana Ermlová: Das Cello
Samstag, 14.04.2018
Beate Tuisel & Inaki Ochoa Moreno
Das Akkordeon & die GitarreSamstag, 03.02.2018
Inaki Ochoa Moreno: Die Gitarre
Iñaki Ochoa Moreno studierte Gitarre am National Konservatorium in Barcelona bei Prof. M. Villanueva und Geisteswissenschaften (Kunstgeschichte & Philosophie) an der Universität Pompeu Fabra ebenfalls in Barcelona. 2008 setzte er sein Studium am Conservatorio Superior de Música de Córdoba bei Prof. J. Riba und Prof. M. Abella fort. Dort vertiefte er u.a. seine Kenntnisse der Flamenco-Musik und der traditionellen spanischen Musik .Seit 2011 studierte Ochoa im Rahmen eines Erasmusstipendiums an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. R. Aguirre und Prof. A. Ramirez. Sein Masterstudium hat er im Jahr 2015 mit Höchstnote absolviert. Iñaki Ochoa hat Meisterkurse bei namhaften Gitarristen wie Joaquin Clerch, David Russel, Alvaro Pierri, Ricardo Gallén, Nirse González, Carles Trepat und Hopkinson Smith besucht. Neben der pädagogischen Tätigkeit ist Iñaki Ochoa ein aktiver, vielseitiger Konzertmusiker. Sein Repertoire umfasst sowohl Werke der klassischen Literatur wie auch der traditionellen spanischen Musik.

Samstag, 03. 03.2018
Zuzana Ermlová: Das Cello
Zuzana Ermlová legte ihr Konzertexamen als Cellistin am Konservatorium in Brno (Brünn) in der Tschechischen Republik ab und setzte ihr Studium fort bei Jirí Hošek in Prag, bei Jürgen Wolf in Düsseldorf und Joachim Schiefer in Wuppertal. Sie war dann Cellistin in der Philharmonie Bohuslav Martinu in Zlín, einem der bedeutendsten tschechischen Orchester, das in ganz Europa und auch in New York gastierte und zahlreiche CD-Produktionen aufzuweisen hat, spielte u.a. bei Konzerten des Französischen Chansonnière und Songwriterin Véronique Sanson in der„Olympia“ in Paris. Sie war auch Mitglied des Celloquartetts „Die vier Rheinischen Cellisten“. Heute arbeitet sie als freischaffende Musikerin in Nordrhein-Westfalen und unterrichtet ihr Instrument an Musikschulen wie auch privat. Zuzana Ermlová hat darüber hinaus bei Petr Wagner in Prag Viola da gamba studiert und mit diesem Instrument in Deutschland, Polen und Tschechien konzertiert.

Samstag, 14.04.2018
Beate Tuisel & Inaki Ochoa Moreno
Das Akkordeon & die Gitarre
Beate Tuisel wurde am Niederrhein geboren. Sie studierte Musik an der Folkwang Musikhochschule in Essen, im Hauptfach Akkordeon bei Mie Miki. 20 Jahre unterrichtete sie an verschiedenen Musikschulen und ist seit fünf Jahren Dozentin für das Fach Akkordeon an der VHS Kaarst-Korschenbroich. Außerdem arbeitet sie als Musikgeragogin mit hochbetagten und dementen Menschen. 1993 hat sie zusammen mit dem Bratscher Gerhard Dierig den Kammermusikpreis des Landes NRW gewonnen.

 

 

22.02.2018 * Konzert: Cynthia Nickschas

Eigene Lieder, „ein Stilmix aus Folk und Blues mit kritischen Texten“.
„Nickschas verbindet punkige Unangepaßtheit mit handfesten Visionen für eine andere Welt“ (WDR 5).

Donnerstag, 22.02.2018, 20.00 Uhr, Eintritt 12.- / VVK 9.- €

eine Veranstaltung der VVN Düsseldorf in Kooperation mit der Buchhandlung BiBaBuZe und Lama Musik