27.4.2017 * Schöftland * 13 neue Lieder

Puristischer geht kaum: Stefan Rolli und Floh von Grünigen spielten im Februar 2016 an acht öffentlichen Konzerten im Atelier an der Güterstrasse in Bern das Schöftlandalbum „13 neue Lieder“ ein. Nur drei Mikrofone, dafür wurden aber viele akustische Instrumente eingesetzt. Herausgekommen sind karge Lieder bei denen die vielschichtigen Texte im Vordergrund stehen. In diesen taucht spät abends der Tod an der Tür auf, ein einsamer Nagel hängt an der Wand und überall wartet die Liebe und lauert der Weltuntergang. Und weil Lieder ihren Sinn erst vollständig erreichen, wenn jemand sie hört, gehen Schöftland damit nun auf eine kleine Konzerttour. Wunderschöne Musik irgendwo zwischen Amerikanischer Songwritertradition, Hamburger Schule oder dem Lo-Fi-Liedermachertum. http://www.schoeftland.com/musik
Freut euch auf „13 neue Lieder“ und vieles andere mehr – endlich live in Düsseldorf.
Support kommt von unserem Freund Philipp Süß, schön ihn endlich mal wieder bei uns zu haben!

Eine kleine Stückzahl Linoldruckeintrittskarten liegt in der Buchhandlung bereit.

Donnerstag, 27.04.2017, 20 Uhr
Lama Musik e.V.Konzert
Schöftland – 13 neue Lieder
Support: Philipp Süß
Eintritt 9 / 7 €
in Kooperation mit Lama Musik

27.03.2017 * Tom Liwa * Konzert und Vernissage

AUSSTELLUNG: TOM LIWA – „GANZ NORMALE BILDER UND COMIX“
Tom Liwa, der ganz normale Songs schreibt, zeichnet auch ganz normale
Bilder und Comix. Eine ganz normale Ausstellung in einem ganz normalen
Buchladen. Vernissage und Konzert an einem ganz normalen Montag.

Als ich Tom Liwa für ein Konzert im Rahmen der MicroPopWeek anfragte,
sagte er direkt zu und schrieb: „Ich zeichne im Moment viele Comics,
könnt ihr welche gebrauchen?“ Klar, können wir, aber nur, wenn wir
daraus eine Ausstellung machen.

Tom ist in seiner Kreativität und Produktivität kaum zu stoppen und
wir freuen uns einen Ast ab, dass wir es sind, die die erste Ausstellung
mit seinen Comics und Zeichnungen machen dürfen.

Nach der Ausstellungseröffnung im Café der BiBaBuZe geht es in der
Buchhandlung mit einem Konzert von Tom Liwa weiter.

Markus Berg, Lama Musik e.V.

 

Montag, 27.03.2017
Tom Liwa
19 Uhr Vernissage Eintritt frei
20 Uhr Konzert Eintritt VVK 9 € / AK 11 €
in Kooperation mit Lama Musik

9. 5. 2017 * Die Rote Hilfe in der Illegalität ab 1933

„Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!“ – Die Rote Hilfe Deutschlands im antifaschistischen Widerstand ab 1933

mit Silke Makowski
(Hans-Litten-Archiv)

Die Veranstaltung ruft den heute fast vergessene Widerstand der Roten Hilfe gegen den NS-Terror in Erinnerung.

Dienstag, 09.05.2017, 19.30 Uhr
Vortrag & Diskussion
Silke Makowski
„Helft den Gefagenen in Hitlers Kerkern“
Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933

Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter – teils in losen Zusammenhängen, teils in gut vernetzten Kleinzellen, die mit dem Zentralvorstand und den zuständigen Bezirksleitungen in Austausch standen. Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, verfolgte AktivistInnen und untergetauchte FunktionärInnen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden. Im benachbarten Ausland organisierten Büros der RHD Schlafplätze und materielle Hilfe für die EmigrantInnen und unterstützten die konspirativen Gruppen im Reichsgebiet mit Druckschriften und Geld.
Im antifaschistischen Untergrund ab 1933 waren auffallend viele Frauen aktiv, die nach den Verhaftungen prominenter – meist männlicher – RHD-Mitglieder zentrale Funktionen in der Organisation übernahmen, aber auch „unauffällige“ Hintergrundarbeit leisteten.
Die Widerstandsgruppen der Roten Hilfe erstellten Zeitungen und verteilten Flugblätter, die zum Protest gegen den NS-Terror aufriefen und die praktische Solidaritätsarbeit propagierten.
Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke
Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Trotz ihrer engen Verbindung zur KPD unterstützten Menschen aus verschiedenen Spektren der ArbeiterInnenbewegung ebenso wie linke Prominente die Hilfe für die politischen Gefangenen und ihre Familien oder einzelne Kampagnen der Roten Hilfe.
Selbst nach der offiziellen Auflösung der Roten Hilfe Deutschlands im Jahr 1938 führten dezentrale Strukturen die Unterstützung für die Verfolgten fort.

Die Referentin ist Verfasserin der im September 2016 erschienenen Broschüre „‚Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!‘ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933“, in der das Thema erstmals ausführlich behandelt wird:
Schriftenreihe des Hans-Litten-Archivs zur Geschichte der Roten Hilfe – Band I
Verlag Gegen den Strom
ISBN 3-9809970-4-9,120 S., 7 €

 

 

16.02.2017 * Jo Stammer: Die Allesfresserin

Lena macht ihrem Mann monatelang Vorwürfe, sie mit einer anderen Frau betrogen zu haben. Unter ihren Beschuldigungen leidet sein beruflicher Erfolg. Er muss sich selbst beweisen, dass er nach wie vor der großartige Mann ist, für den er sich hält. Als letzten Ausweg, um sich mit Lena zu versöhnen, überrascht er sie mit zwei Flugtickets nach Paris. Lena weigert sich, in den Flieger zu steigen. Wutentbrannt braust Stephan in seinem Wagen nach Amsterdam. Dort gerät er in eine Abwärtsspirale, die unaufhaltsam zu sein scheint …

Donnerstag, 16.02.2017, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Buchpremiere
Jo Stammer: Die Allesfresserin
moderiert von Sven André Dreyer
musikalische Begleitung: Natalie Wallrath

Jo Stammer, 1958 in Düsseldorf geboren, seit vielen Jahren als Pfleger in der Gerontopsychiatrie tätig, schreibt Romane und Erzählungen. Häufige Reisen nach New York, Paris, Nizza und nach Tanger zu Paul Bowles, amerikanischer Autor („Himmel über der Wüste“). 2012 erschien sein Kunstfälscherroman „täuschend echt“ in der Edition Oberkassel.

Jo Stammer
Die Allesfresserin
Aus der Reihe:  Krimi – Bd.32
Edition Oberkassel 2017, 200 S., 12 €
ISBN: 978-3-95813-082-1

 

Natalie Wallrath lebt in Düsseldorf. Sie studierte Musik am Konservatorium in Maastricht. Als Gitarristin und Komponistin ist sie in verschiedenen Combos im Jazz- und Popbereich tätig. In der Musik schafft sie Melodien, die die starre Form verlassen, somit beweglich bleiben und rhythmisch-hormonische überraschende Wendungen entstehen lassen.