Alle Artikel mit dem Schlagwort “Belletristik

16.10.2018 * Beka Adamaschwili: Bestseller

Pierre Sonnage, ein erfolgloser Schriftsteller, sieht seine einzige Chance auf Ruhm im Selbstmord und springt kurzerhand von einem Wolkenkratzer. Doch statt im Bestsellerhimmel landet er in der Literatenhölle. Hier trifft er nicht nur auf Dante, Kafka, Hemingway und all die anderen VIPs, sondern muss sich Rätseln stellen, so überfrachtet und verschlüsselt, wie er sie nur aus seinen eigenen Romanen kennt. Eine irrwitzige Reise beginnt.

Dienstag, 16.10.2018, 19.30 Uhr, Entritt 7 €
Lesung
zum Buchmessenschwerpunkt Georgien

Beka Adamaschwili
Bestseller
in Kooperation mit dem zakk
mit freundlicher Unterstützung des
Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf

Beka Adamaschwili (geboren 1990 in Tiflis, Georgien) studierte Journalismus und Sozialwissenschaften an der Caucasus University in Tiflis. Für seine Kurzgeschichten, die bereits in frühen Jahren in Magazinen und Zeitungen publiziert wurden, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Als Blogger macht er mit satirisch-humoristischen Postings auf sich aufmerksam. Heute arbeitet Adamaschwili für eine große georgische Werbeagentur. Mit »Bestseller« veröffentlichte er 2014 seinen Debütroman, der in Georgien schnell zum echten Bestseller avancierte und auf der Shortlist für den besten Roman beim SABA- und Tsinandali-Preis stand. Die deutsche Übersetzung erschien bei Voland & Quist.


Beka Adamaschwili
Bestseller
übersetzt von Sybilla Heinze
Verlag Voland & Quist 2017, geb., 176 S., 18 €
ISBN 9783863911836

13.11.2018 * Jüdische Aphoristiker

Aphorismen aus den letzten zwei Jahrhunderten von jüdischen Schriftstellern deutscher Sprache, u.a. Ludwig Börne, Rahel Varnhagen, Franz Kafka, Karl Kraus, Arthur Schnitzler, Elias Canetti, Gabriel Laub und  Elazar Benyoetz, bedeutender Aphoristiker der Gegenwart.
Ein Überblick im Dialog

Dienstag, 13. November, 19.30 Uhr, Eintritt 6 €
Vortrag
Friedemann Spicker / Jürgen Wilbert
Jüdische Aphoristiker
in Kooperation mit
DAphA – Deutsches Aphorismus-Archiv und der VHS Düsseldorf

6.12.2018 * Nach der Tagesschau

Die besten, wichtigsten, unverzichtbaren, erhellendsten
Bücher des Jahres 2018

Werner Hanses-Ketteler & Achim Raven stellen sie vor-
mit Weinprobe
im Zusammentrunk mit der Robert Burns-Gesellschaft Düsseldorf

ab 19.00 Uhr Weinprobe
ab 20.15 Uhr Buchvorstellung
Dazu präsentieren wir unsere Weinfavoriten des Jahres,
mit entsprechender Konversation

7.11.2017 * Georg Christoph Lichtenberg – eine Interviewcollage

von und mit Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) ist der Begründer des deutschen Aphorismus und gilt hierzulande als der bedeutsamste Vertreter dieser kurzen Literaturgattung. Er war Naturwissenschaftler, Universalgelehrter und satirischer Autor im Zeitalter der Aufklärung. Als Hochschullehrer war er in Göttingen tätig. Seine privaten Aufzeichnungen, die „Sudelbücher“, sind erst nach seinem Tod veröffentlicht worden. Sie bieten eine Fülle von brillanten sprachwitzigen und gesellschaftskritischen Aphorismen, deren Erkenntnisse vielfach auch noch für unsere Gegenwart aufschlussreich sind.

Dienstag, 07.11.2017, 19.30 Uhr, Eintritt 7 €
Eine Interviewcollage
Georg Christoph Lichtenberg zum 275. Geburtstag
Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert:
„Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt“
in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf

In Form eines Interviews beleuchten Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert Lichtenbergs wichtigste Lebensstationen und stellen eine Auswahl seiner Kurztexte und Briefauszüge vor. Dabei ergeben sich Antworten u.a. auf diese Kernfragen: Wie hat Lichtenberg seine Kindheit und Jugend erlebt? Wie verliefen seine Jahre als Student und Hochschullehrer? Was dachte er über Politik, Gesellschaft und Religion? Wie hielt er es mit den Frauen?

Schließlich gibt er uns diesen Denkspruch mit auf den Weg:
„Ich kann nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird;  Aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“

30.11.2017 * Ingo Schulze: Peter Holtz

Ein Schelmenroman aus der Feder von Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren, heute in Berlin lebend und nunmehr zum vierten Mal bei uns!

Donnerstag, 30.11.2017, 19.30 Uhr
Lesung
Ingo Schulze
Peter Holtz
Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst
Moderation: Irene Dänzer-Vanotti

Vom Waisenkind zum Millionär – wie konnte das so schiefgehen? Peter Holtz will das Glück für alle.Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort. Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt.

Ingo Schulze
Peter Holtz
Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst
S. Fischer Verlag, September 2017
ISBN 9783103972047
576 S., geb., 22 €

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005) und die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie der Roman »Adam und Evelyn« (2008). Zuletzt erschienen vor allem Essays und Reden, »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Ingo Schulzes Werk wurde auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt. (www.ingoschulze.com)