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4.2.2019 – 30.3.2019 * Ausstellung Julia Nüsch

„Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe … und hinter tausend Stäben keine Welt«. Ausstellung der Panther-Original-Illustrationen von Julia Nüsch zum Klassiker von Rainer Maria Rilke, veröffentlicht in der Reihe „Poesie für Kinder“.

04.02.2019- 30.03.2019
Ausstellung
Der Panther
Illustrationen von Julia Nüsch zu Rilkes Gedicht
Eintritt frei während der Ladenöffnungszeiten
in Kooperation mit dem Kindermann Verlag

Rainer Maria Rilke erzählt in seinem wohl bekanntesten Werk, das um 1901 entstand, von einem eingesperrten Panther, den er im Jardin des Plantes in Paris gesehen hat. Er verleiht dem anmutigen Tier mit seinem Gedicht eine Stimme und versetzt den Leser in die Gefühlswelt der gefangenen Raubkatze: Als sähe man dem Panther mitten ins Herz. Das Gedicht gilt als das berühmteste Dinggedicht überhaupt und ist ein literarischer Genuss für Jung und Alt!
Kombiniert mit Julia Nüschs poetischen Bildern erlebt man diese Verse so berührend wie nie zuvor.

Julia Nüsch, 1979 in Hamburg geboren, hat von 2002-2009 Illustration an der HAW Hamburg studiert und parallel als Grafikdesignerin und Illustratorin für eine Hamburger Agentur gearbeitet. Seit 2009 arbeitet sie freiberuflich für Agenturen, Verlage und Zeitschriften. Julia Nüsch lebt in Hamburg.

Das Buch:
ab 5 Jahre, 24 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
978-3-934029-71-2
Kindermann Verlag Berlin 2018, 16 €

18.05.2017 * Ausstellungseröffnung Tobias Wickern

Ausstellung 18.05.2017 bis 30.06.2017
Vernissage: Donnerstag, 18. Mai, 19 Uhr
Serientäter
Photos von Tobias Wickern

Tobias Wickern (*1959 in Düsseldorf) hat an der dortigen Kunstakademie Freie Graphik studiert.
Heute sieht er sich mehr als Photographiker; seit einigen Jahren hat er seinen Schwerpunkt auf die Photographie verlegt; 2015 fand die erste Ausstellung seiner Photoarbeiten statt.
Die gegenwärtige Ausstellung legt den Fokus auf Motive urbanen Lebens, erstellt meist unter unter Verwendung eines Makroobjektivs und – nicht nachbearbeitet !

Bertram Rutz: Half Past Jazz

Ausstellung vom 01.12.2015 bis 31.01.2015
Bertram Rutz: Half Past Jazz
Neue Linolschnitte
Finissage am Freitag, den 29. Januar um 19 Uhr:

Texte von Jelly Roll Morton, Billie Holiday, Miles Davis, Nina Simone, Till Brönner und anderen werden zum Abschluss der Ausstellung gelesen unter der Überschrift „Von New Orleans bis Viersen. Die Autobiographie des Jazz“.

Blues und der aus ihm hervorgegangene Jazz sind Musikformen, die Ende des 19. Jahrhunderts im Süden der Vereinigten Staaten entstanden sind.
Diese Musik war in einer Zeit schlimmster Unterdrückung und Depression oft die einzige Möglichkeit zu Selbstbehauptung, Selbstreflexion und Selbstbewusstsein für die unterdrückte afroamerikanische Bevölkerung.
Ein Akt des Widerstands ebenso wie Manifest von Freude, Trauer, Ekstase, ein Ausdruck von Kampf, Überlebenswillen und dem letztendlichen Triumph, denn diese Musik stellt die Grundlage von allem dar, was danach in der populären Musik passieren sollte.

In seinem aus 40 jeweils zweiteiligen Linolschnitten bestehenden Zyklus „Half Past Jazz“ aus dem Jahr 2013 zeigt Bertram Rutz die Zeit- und Sozialgeschichte, aber auch den aus dem alltäglichen Überleben entstandenen Mythos des Jazz.
Szenen aus dem ländlichen und städtischen Amerika von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die 60er Jahre folgen den Klängen afroamerikanischer Musik.
Die Arbeit auf den Baumwollfeldern des Mississippi-Deltas wird ebenso heraufbeschworen wie die Gassen des alten New Orleans mit ihren Marching Bands, der Exodus der schwarzen Bevölkerung in die Industriestädte des Nordens, das Nachtleben in Harlem und der Kampf um die Selbstbestimmung in der Bürgerrechtsbewegung.

Zur Ausstellung erscheint eine Sonderedition, der Linolschnitt „This Train / Drop Me Off In Harlem“.
Bertram Rutz wird am Abend der Eröffnung selber eine kurze Einführung in seine Arbeit geben.